Das PC-Spiel „Die Gilde“ führt den Spieler in die faszinierende mittelalterliche Welt nach 1400. Eine Welt voll Prunk und Reichtum, aber auch dunkler Machenschaften und hinterhältiger Intrigen. In einer von 5 deutschen Städten gehen bis zu 500 virtuelle Einwohner ihrem Tagewerk nach, treiben regen Handel und konkurrieren um Titel und Ämter, die Ansehen und Einfluss bringen. Dies geschieht in einer bis dato unerreichten Detailfülle.




Von der 3D-Ansicht der gesamten Stadt kann der Spieler an ein Gebäude heranfahren. Er kann das Gebäude betreten, vom Verkaufsraum beispielsweise eines Kräuterladens in das Labor wechseln und dort wiederum an einen Destillierkolben heranfahren! Jede der über 200 Gebäudeerweiterungen erfüllt ihren ganz eigenen Zweck! Zunächst kann der Spieler seinen eigenen Charakter generieren.




Dazu erwählt er seine Eltern aus einer Reihe von Handwerkern, Händlern, Dichtern oder auch Dieben. So kann ein jeder Spieler individuell die Talente „erben“, die ihm auf seinem Weg zu Ruhm und Reichtum helfen. Nun kann der Spieler seinen Beruf wählen und so die Weichen für seine weitere Karriere stellen. 8 Berufsgruppen stehen bei Spielbeginn zur Auswahl, die so unterschiedlicher Natur sind wie etwa der Schmied, der Tinkturenmischer, der Schankwirt, der Prediger oder gar der Dieb.




Je nach Gesinnung findet man sich anschließend am gleißenden Schmiedeofen wieder, nennt einen Kräuterladen sein Eigen oder harrt im Wald auf den Schutz der Nacht. Die einzelnen Spielziele ergeben sich aus den unterschiedlichen Spielmodi. So findet man neben dem obligatorischen Endlos-Spiel, bei dem man über 4 Generationen hinweg eine Familiendynastie aufbaut, die aus dem Vorgänger bekannten und beliebten Aufträge.




Die mit so unterschiedlichen Zielen aufwarten wie „Werdet Bürgermeister!“, „Verschafft Euch das Monopol über die umliegenden Steinbrüche!“ oder „Erbeutet bei Euren Diebeszügen 15.000 Dukaten!“. Ein Multiplayer-Modus mit bis zu 8 Spielern darf hierbei natürlich nicht fehlen. Um auch Gelegenheitsspieler an die mittelalterliche Welt von „Die Gilde“ zu fesseln, wurden Bedienung und Zugänglichkeit so einfach wie möglich gehalten.




Der einstellbare Schwierigkeitsgrad sorgt aber dafür, dass auch erfahrene Aufbau- und Wirtschaftsstrategen mit „Die Gilde“ wieder voll auf ihre Kosten kommen. Die Orientierung im bunten Treiben der Fachwerkstädte fällt angenehm leicht: Tippt Ihr den linken Bildschirmrand über der Stadt an, so schwebt die Kamera weich nach links und beispielsweise der Marktplatz gelangt in Euer Blickfeld.




Ein Mausklick auf ein beliebiges Gebäude, und eine Kamerafahrt wird ingeleitet, die den Spieler direkt zum gewünschten Ziel transportiert. Ein weiterer Mausklick, und Ihr betretet das Gebäude. In jedem Gebäude trifft man nun auf ein anderes Szenario: Die Schenke ist beispielsweise von verschiedenen zwielichtigen Gestalten bevölkert – freilich erst nach Einbruch der Dunkelheit.




Neben Glücksspiel und Met ist hier ein guter Platz, um Euch Informationen über lästige Widersacher und Konkurrenten zu verschaffen. Doch Vorsicht: wer sich bei illegalen Taten erwischen lässt, auf den warten Hungerturm, Pranger oder Folter. Will man solch unangenehme „Überraschungen“ vermeiden, entscheidet man sich sicherheitshalber für eine legale Vorgehensweise zum Ausbau und Erhalt seiner Macht.




Oder aber man stattet einer der örtlichen Kirchen einen Besuch ab, welcher dann oft damit endet, dass das eigene Talersäckel leichter ist und der Priester sich ob des verkauften Ablaßbriefes die Hände reibt. Ein Blick in die Gesetzesbücher, die im Sekretariat des Rathauses ausliegen, mag ebenfalls helfen, gar zu dreiste Verbrechen nicht allzu oft zu begehen. Zahllose Ämter warten darauf bekleidet zu werden.




Zünfte, Gilden, Kirchen und Räte locken mit Einfluss. Wechselnde Bündnisse, vielfältigste Privilegien und der wohlüberlegte Einsatz hinterhältiger Maßnahmen sorgen für den nötigen Karriereschub – oder aber, wenn sie unvorsichtig eingesetzt werden, dafür, dass Ihr für alle Zeiten im Kerker verschwindet. Wenn alle anderen Mittel versagen, bleibt immer noch das Duell im Morgengrauen.